Anna Göldin, letzte Hexe
„Glarus, Juni 1782: Anna Göldin ist die letzte Frau, die in Europa als Hexe verurteilt und hingerichtet wird. Die Regisseurin Gertrud Pinkus inszenierte ihre Geschichte als bildstarkes und stimmungsvolles Sittengemälde."
Die junge Anna Göldin beginnt bei Dr. Tschudi eine Anstellung als Dienstmagd. Der Arzt hat ein großes Haus, eine Frau und drei Kinder. Pflichtbewusst widmet sich Anna ihren Aufgaben in Haus, Garten und bei der Kindererziehung. Sie bewohnt ein Zimmer auf dem Dachboden und steht rund um die Uhr der Familie Tschudi zur Verfügung. Es dauert nicht lange und ihr Dienstherr wird zudringlich, was Anna jedoch abwehrt. Im Ort hatte er erfahren, dass Anna früher bereits „Hand angelegt hatte an ihre eigene Leibesfrucht“. Dafür wurde sie seinerzeit für einen Tag an den Pranger gestellt und ausgepeitscht. Sie diente 1773 bei Familie Zwicky in Mollis und der junge Herr Melchior hatte Gefallen an Anna gefunden. Er hegte ehrliche Gefühle und wollte Anna sogar heiraten, doch die Standesdünkel seiner Mutter hinderten ihn. So schickten sie die schwangere Anna fort, damit es kein Gerede im Ort geben sollte.
- Regie
- Gertrud Pinkus
- Studio
- BR
- Veröffentlichung
- 01. August 1991
- Altersfreigabe
- FSK NR
Besetzung & Crew
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Rüdiger Vogler
als Dr. Tschudi
U
Ursula Andermatt
als Frau Tschudi
Dominique Horwitz
als Kubli
Anne-Marie Blanc
als Frau Zwicky
Pinkas Braun
als Pfarrer Cameraius
A
Annamirl Bierbichler
als Katharina
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