„V/H/S: SCP“ führt die Horror-Anthologie 2027 ins Kino

Die V/H/S-Reihe öffnet ihre nächste Akte und greift dafür auf ein riesiges Horroruniversum zurück. Was hinter dem neuen Projekt steckt.

Bild: Shudder, Archivbild aus „V/H/S/Halloween“

Die Horror-Anthologie V/H/S wird mit V/H/S: SCP fortgesetzt. Der neue Film verbindet das Found-Footage-Konzept der Reihe mit dem gemeinschaftlich entwickelten Universum der SCP Foundation. Die Produzenten planen eine Kinoveröffentlichung im Jahr 2027. Ein konkretes Datum, ein deutscher Verleih und Angaben zu einer späteren Streamingauswertung wurden noch nicht bekannt gegeben.

Zum angekündigten Film existieren weder ein Trailer noch ein Poster oder offizielle Szenenbilder. Das Titelmotiv dieses Artikels ist deshalb klar als Archivbild aus V/H/S/Halloween gekennzeichnet. Es zeigt keine Szene aus V/H/S: SCP.

Tara im Segment Dream Girl aus V/H/S/Beyond
Archivbild aus dem Segment „Dream Girl“ in V/H/S/Beyond (2024). Das Material stammt nicht aus V/H/S: SCP.Bild: © 2024 Studio 71, LP, via KOOKS FILM

SCP-Akten werden zu Found Footage

Das SCP-Universum entstand auf einer gemeinschaftlich betriebenen Internetplattform. Im Mittelpunkt steht eine fiktive Geheimorganisation, die ungewöhnliche Objekte, Wesen und Ereignisse untersucht, sichert und vor der Öffentlichkeit verbirgt. Die einzelnen Einträge sind häufig wie interne Berichte, Versuchsbeschreibungen oder geschwärzte Akten aufgebaut.

Diese Form soll für V/H/S: SCP in bewegte Bilder übertragen werden. Die Segmente werden als sichergestellte Felddokumentationen beschrieben, die von der Organisation gesammelt und archiviert wurden. Jede Geschichte soll sich mit anderen Objekten, Kreaturen oder Vorfällen befassen. Verbunden werden die Beiträge durch eine übergeordnete Handlung rund um einen Eindämmungsbruch.

Welche bekannten SCP-Einträge für den Film ausgewählt werden, ist noch nicht bestätigt. Auch die Anzahl der einzelnen Geschichten wurde bislang nicht genannt. Die meisten Inhalte der SCP-Wiki stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass künftige Filmbilder oder Trailer frei verwendet werden dürfen.

Der neunte Film der V/H/S-Reihe

Nach der üblichen Zählung wird V/H/S: SCP der neunte abendfüllende Film der Reihe. Den Anfang machte V/H/S im Jahr 2012. Es folgten unter anderem V/H/S/2, V/H/S/94, V/H/S/85 und V/H/S/Beyond. Der bislang letzte Teil, V/H/S/Halloween, erschien am 3. Oktober 2025 bei Shudder.

Kreatur im Segment Stork aus V/H/S/Beyond
Eine Kreatur aus dem Segment „Stork“ in V/H/S/Beyond (2024). Auch dieses Bild zeigt nicht V/H/S: SCP.Bild: © 2024 Studio 71, LP, via KOOKS FILM

Die Beteiligung von Shudder an diesem Film bedeutet nicht automatisch, dass auch der neue Teil dort veröffentlicht wird. Die aktuelle Ankündigung nennt zunächst eine Kinoauswertung. Eine Streamingplattform ist für V/H/S: SCP nicht bestätigt.

Neue Rechteinhaber und bekannte Produzenten

Produziert wird der Film von Roy Lee und Steven Schneider für Spooky Pictures sowie Josh Goldbloom und Michael Schreiber. Als Executive Producer sind Ben Ross, der Geschäftsführer von Image Nation Studios, und Rami Yasin von Spooky Pictures beteiligt.

Spooky Pictures und Image Nation Studios hatten die Rechte an der V/H/S-Reihe im Januar 2026 von Studio71 übernommen. Beide Unternehmen kündigten damals an, weitere Filme innerhalb der Marke entwickeln zu wollen. V/H/S: SCP ist das erste konkret vorgestellte Projekt nach dieser Übernahme.

Regisseure, Drehbuchautoren und Darsteller wurden noch nicht genannt. Auch Informationen zum Produktionsbeginn oder zu möglichen Drehorten liegen derzeit nicht vor.

Kinostart in Deutschland bleibt offen

Die Produzenten nennen bislang lediglich das Jahr 2027 für den Kinostart. Ob der Film zeitgleich in mehreren Ländern erscheint und ob eine deutsche Kinoauswertung geplant ist, bleibt unbeantwortet. Angaben zu Synchronisation, Altersfreigabe und Verleih wären zum aktuellen Zeitpunkt daher verfrüht.

Im Umlauf befindliche Motive stammen überwiegend aus älteren Teilen der Reihe oder wurden von einzelnen Webseiten für ihre Berichterstattung gestaltet. Bis offizielles Material vorliegt, bleibt die Ankündigung eine recht bildarme Akte.

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