Der Killerclown Frendo bekommt eine zweite Runde. Temple Hill Entertainment hat bestätigt, dass eine Fortsetzung zu Clown in a Cornfield in Arbeit ist, und zwar unter dem Titel Clown in a Cornfield 2: Frendo Lives. Bestätigt wurde das Projekt gegenüber Fangoria.
Sonderlich überraschend kommt das nicht. Der erste Teil war einer der auffälligsten Erfolge des vergangenen Jahrgangs, ein Slasher für gerade einmal eine Million Dollar Produktionskosten, der am Ende fast das Vierzehnfache einspielte. Bei solchen Zahlen ist eine Fortsetzung eher eine Frage des Wann als des Ob.
Worum es im zweiten Teil geht
Der Titel ist nicht frei erfunden, sondern der des zweiten Romans von Adam Cesare. Darin verlässt Quinn Maybrook, das Final Girl aus dem ersten Teil, das Provinzkaff Kettle Springs und geht aufs College. Weit genug weg ist sie damit nicht.
Im Netz hat sich inzwischen nämlich die Überzeugung breitgemacht, das Massaker habe so nie stattgefunden. Als Quinn dann auf einer Verbindungsparty von Clowns angegriffen wird und zeitgleich auch ihr Vater in Kettle Springs, führt der Weg zurück in die Maisfelder. Wie eng sich der Film an diese Vorlage hält, ist offen, denn eine eigene Inhaltsangabe hat das Studio bislang nicht herausgegeben.
Wer schreibt, und was noch offen ist
Das Drehbuch übernehmen Hudson Morgan und Will Lowell. Beide haben Stoffe auf der Black List platziert, jener jährlichen Aufstellung der bestbewerteten unverfilmten Drehbücher Hollywoods, und bereits Projekte fürs Kino und fürs Fernsehen verkauft. Damit kehrt allerdings keiner der beiden Autoren des ersten Teils zurück, weder Eli Craig noch Carter Blanchard.
Auch die Regie ist noch unbesetzt. Craig hängt derzeit an White Elephant, einem Weihnachtshorrorfilm, was eine Rückkehr zumindest erschwert. Bei der Besetzung sieht es ähnlich aus: Katie Douglas wird als Quinn erwartet, offiziell bestätigt ist bisher niemand. Gedreht werden soll noch in diesem Jahr, ein Kinostart wäre damit frühestens 2027 realistisch.
Warum sich die Fortsetzung rechnet
Regie beim ersten Teil führte Eli Craig, der 2010 mit Tucker and Dale vs. Evil eine der beliebtesten Horrorkomödien überhaupt gedreht hat. Sein Clownfilm setzte auf denselben Trick: Er nimmt den Slasher ernst genug, um ihn funktionieren zu lassen, und traut sich trotzdem, über ihn zu lachen. Bei einem Budget von einer Million Dollar kamen weltweit rund 13,9 Millionen zusammen. In Deutschland brachte Constantin Film die 97 Minuten am 29. Mai 2025 ins Kino.
Stoff ist ohnehin genug da. Adam Cesares Reihe umfasst inzwischen drei Bände, angefangen mit dem Auftakt von 2020, für den er den Bram Stoker Award gewann. Es folgten Frendo Lives im Jahr 2022 und The Church of Frendo im Jahr 2024. Der vierte Band trägt den Titel Lights, Camera, Frendo! und soll laut Fangoria am 18. August 2026 erscheinen.
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