Die Neuauflage von Hostel war zunächst als Serie beim Streamingdienst Peacock geplant. Eli Roth, der schon das Original von 2005 verantwortete, war als Autor, Regisseur und Produzent an Bord, für die Hauptrolle war Paul Giamatti gesetzt.
Aus der Serie wird nun nichts. Peacock hat sich gegen das Projekt entschieden, Gründe nannte der Dienst nicht. Roth legt den Stoff aber nicht ab, sondern arbeitet stattdessen an einer Kinofassung. Einen Termin für den Film gibt es bislang nicht.
Von der Serie zum Kinofilm
Der Wechsel des Formats ändert die Beteiligten kaum. Roth bleibt als treibende Kraft hinter dem Projekt, das er ursprünglich für das Fernsehen konzipiert hatte. Über die Ausrichtung als Kinofilm berichtete unter anderem Variety.
Auch Paul Giamatti soll dem Stoff erhalten bleiben. Der Schauspieler ist im Film für eine Schlüsselrolle vorgesehen, Details zu seiner Figur sind noch geheim. Wann der Film gedreht wird oder ins Kino kommt, steht noch nicht fest.
Worum es geht
Die Neuauflage greift den Kern des Originals wieder auf. Im Zentrum stehen Reisende, die in billigen europäischen Hostels übernachten und dort an ein Untergrund-Netzwerk geraten. In diesem Netzwerk zahlen zahlungskräftige Kunden dafür, Menschen zu foltern und zu töten.
Roth hatte dieses Szenario 2005 als Regisseur etabliert und kehrt damit zu einem der Stoffe zurück, die seinen Ruf im Horrorgenre prägten. Zu Handlungsdetails der Kinofassung ist noch nichts bekannt. Über das Aus der Serie und die Pläne für den Film berichtete auch Filmstarts.
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