Zum sechsten Teil der Insidious-Reihe ist der finale deutsche Trailer erschienen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, denn der Film steht schon in den Startlöchern.
Nach The Red Door von 2023 verlässt die Reihe die Familie Lambert und erzählt eine neue Geschichte. Das Grundprinzip bleibt aber: Es gibt einen Ort jenseits der Welt, und wer ihn betritt, ist danach nicht mehr allein.
Was im Trailer zu sehen ist
Der Trailer stellt Gemma als alleinerziehende Mutter mit vollem Terminkalender vor, sie arbeitet als Zahnärztin. Ausgerechnet in ihrer Praxis läuft die erste Begegnung schief, denn einer ihrer Patienten entpuppt sich als etwas, das nicht in einen Behandlungsstuhl gehört. Auf dieses Detail wies unter anderem The Playlist hin.
Danach zieht das Material an: Aufnahmen aus dem Haus, in dem Gemma aufgewachsen ist, Blicke in das nebelverhangene Jenseits der Reihe, und immer wieder Gestalten, die aus dem Dunkeln in den Vordergrund treten. Die Reihe bleibt sich damit treu und setzt auf lange Stille und harte Schnitte statt auf Blut.
Worum es geht
Im Mittelpunkt steht Gemma, gespielt von Amelia Eve. Sie zieht ihre Tochter ausgerechnet in dem Haus groß, in dem sie selbst aufgewachsen ist. Dort merkt sie, dass sie in das Jenseits reisen kann, jenen Zwischenort verlorener Seelen, um den sich die ganze Reihe dreht.
Der eigentliche Haken kommt danach. Als etwas Böses hinter ihr her ist, entdeckt Gemma eine Fähigkeit, die alles verändert: Sie betritt diesen Ort nicht nur, sie kann auch mitnehmen, was dort lebt. Damit verschiebt der Film die Bedrohung erstmals dauerhaft auf die andere Seite der Tür.
Wer dabei ist
Die wichtigste Nachricht für Fans der Reihe: Lin Shaye ist als Elise Rainier zurück. Die Medienfrau war das Herz der ersten Filme und wurde über die Prequels hinweg zur eigentlichen Hauptfigur des Universums.
Neben Amelia Eve und Shaye stehen Sam Spruell als Cyrus, Maisie Richardson-Sellers als Clare, Brandon Perea als Nick und Island Austin als Maya vor der Kamera. Regie führt Jacob Chase, der auch das Drehbuch schrieb und zuvor Come Play inszenierte. Die Grundgeschichte entwickelte er zusammen mit David Leslie Johnson-McGoldrick.
Hinter der Produktion stehen Blumhouse, Screen Gems und James Wans Firma Atomic Monster. Für die Musik ist erneut Joseph Bishara zuständig, der die Reihe seit dem ersten Teil vertont. Kurz vor dem Start veröffentlichte das Studio außerdem neue Motive, die die Dämonen des Films zeigen, wie Horror Society berichtete.
Wann er läuft
Mit 106 Minuten bleibt der Film im üblichen Rahmen der Reihe. In Deutschland startet Insidious: Out of the Further am 20. August 2026 im Kino, in den USA einen Tag später.
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