Zu Resident Evil ist der zweite deutsche Trailer erschienen. Regie führt Zach Cregger, der zuletzt mit Weapons und Barbarian auf sich aufmerksam machte. Sein Film ist keine Nacherzählung eines Spiels, sondern eine eigene Geschichte, die mitten im bekanntesten Ausbruch der Reihe spielt.
Im Zentrum steht kein Elitesoldat, sondern ein Kurierfahrer. Bryan nimmt einen scheinbar harmlosen Auftrag an und soll ein biomedizinisches Paket ausliefern. Aus dem normalen Arbeitstag wird eine Nacht, in der er in Raccoon City um sein Leben rennt.
Worum es geht
Der Film setzt zeitgleich zu den Ereignissen des zweiten Spiels an, erzählt sie aber aus einer anderen Perspektive. Während in der Stadt der Virus ausbricht, hängt Bryan mit seiner Lieferung zwischen Infizierten fest und findet keinen Weg hinaus.
Austin Abrams spielt den Kurier Bryan. Daneben stehen Zach Cherry, Kali Reis und Paul Walter Hauser als Wissenschaftler des Umbrella-Konzerns vor der Kamera, Johnno Wilson übernimmt die Rolle eines Umbrella-Vollstreckers.
Was den Film mit den Spielen verbindet
Cregger beschreibt seinen Film als Liebeserklärung an die Spiele, nicht als Adaption einer bestimmten Vorlage. Die Handlung ist eigens erfunden und läuft parallel zum Ausbruch in Raccoon City, wie ihn Spieler aus Resident Evil 2 kennen. Bekannte Spielfiguren tauchen bewusst nicht auf, stattdessen erzählt der Film am Rand des Geschehens. Den Tonfall verglich der Regisseur mit Evil Dead II.
Ein Detail hat Cregger selbst aufgelöst, und es stammt nicht aus dem zweiten, sondern aus dem vierten Teil. Zu sehen ist das grüne Heilkraut, das Spieler zum Auffrischen ihrer Gesundheit sammeln. Laut Cregger wurde dafür sogar der Eimer exakt nachgebaut, inklusive der waagerechten Kupferstreifen, und auch das Kraut selbst entspricht der Vorlage aus Resident Evil 4. Seine Erklärung dazu gab er gegenüber Dread Central.
Dabei soll es nicht bleiben. Cregger kündigte an, dass weitere Gegenstände aus dem vierten Teil im Film verteilt sind, die aufmerksamen Spielern auffallen werden. Der vierte Teil ist sein persönlicher Favorit, obwohl die Geschichte in der Welt des zweiten angesiedelt ist.
Produktion und Kinostart
Das Drehbuch schrieb Cregger gemeinsam mit Shay Hatten, hinter der Kamera stand Dariusz Wolski. Gedreht wurde ab Oktober 2025 in Prag, das Budget lag bei rund 80 Millionen Dollar. Beteiligt sind unter anderem Constantin Film, Vertigo Entertainment und PlayStation Productions, den Verleih übernehmen Columbia Pictures und TriStar Pictures.
Mit rund 95 Minuten bleibt der Film vergleichsweise kompakt. In Deutschland startet Resident Evil am 17. September 2026 im Kino, in den USA einen Tag später, dort auch in IMAX.
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